INTENSIV-BETREUUNG

Über die INTENSIV-BETREUUNG.

Die Stadt Neustadt am Rübenberge liegt an der Leine nordöstlich vom Steinhuder Meer in der Region Hannover. Sie besteht neben der Kernstadt aus 33 Dörfern.
Etwa 12 Kilometer von der Kernstadt entfernt liegt der kleine Ort Büren mit etwa 300 Einwohner*innen. Hier befindet sich der Resthof der Bezugsbetreuerin. Nach Neustadt besteht eine sehr gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, von hier aus sind Wunstorf und Hannover halbstündig mit der Bahn zu erreichen.
Hannover hat eine sehr gute Verkehrsanbindung. Der Hauptbahnhof ist ein großer Verkehrsknotenpunkt. Von Neustadt sind die Autobahnen A2 und A7 gut zu erreichen.
Die Kernstadt ist mit dem Rathaus das Geschäftszentrum im Gemeindegebiet, in dem von Arztpraxen über Supermärkte, Fachgeschäfte, Hotels und Gaststätten bis hin zur Post und verschiedenen Banken alle Einrichtungen vorhanden sind.
 
Als Einkaufsstadt mit kurzen Wegen ist Hannover der Anziehungspunkt einer weiten Region. 
Attraktiv gestaltete Fußgängerzonen, Geschäftsstraßen mit kleinen Läden und 
großen Kaufhäusern sowie Shoppingcentern laden zum ausgedehnten Einkaufsbummel ein.
Die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung nach § 35/35a SGB VIII ist eine Hilfeleistung, die sich durch eine besonders hohe Betreuungs- und Beziehungsintensität, individuelle Ausrichtung und eine längerfristige Dauer auszeichnet.
Es ist ein Angebot für einen jungen Menschen, der einen sehr individuellen, flexiblen auf sein Alter, Entwicklungsstand und Krankheitsbild abgestimmte Unterstützung bedarf und andere Angebote der Jugendhilfe nicht annehmen kann.
Ein intensivpädagogisches Einzelbetreuungsangebot ist für den jungen Menschen, der aufgenommen werden soll, notwendig da sich im Laufe seines Klinikaufenthaltes zeigte, dass der junge Mensch aufgrund seines massiven Störungsbildes in emotional, sozialer Hinsicht noch nicht gruppenfähig ist.
Die zentrale Stärke dieser individualpädagogischer Hilfeform ist es auf die individuellen Bedürfnisse, Krisen und Veränderungen 
des jungen Menschen angemessen und prompt reagieren zu können.  
Neben einer verlässlichen, akzeptierenden und vor allem exklusiven Beziehung werden die Persönlichkeitsmerkmale der MitarbeiterInnen wie Authentizität oder Belastbarkeit, sowie die Einbindung in familienähnlichen Strukturen als entscheidende Gelingens Faktoren gesehen.
Durch das Leben eines realen Alltags treten reale Handlungsnotwendigkeiten auf, die zur Aktivität anregen und Erfahrungsfelder in einem Rahmen bieten, der durch seine Normalität plausibel ist und den Lerntransfer in den Alltag erleichtert. Es werden Strukturen, Regelhaftigkeit und Konsequenzen erlernt.
Partizipation wird vor allem in Form der gelebten Alltagspartizipation tragend und wird dadurch unmittelbar erfahrbar, vermittelt Kompetenzen und trägt zu einem Selbstwirksamkeitsgefühl bei. Für die weitere Entwicklung des persönlichen Lebensentwurfes ist der junge Mensch als selbst handelnder, koproduktives Subjekt gefragt.
Ein übergeordnetes Ziel ist es, die mit dem Krankheitsbild bzw. der psychiatrischen Auffälligkeiten verbundenen sozialen Schwierigkeiten und Beeinträchtigungen zu bewältigen, so dass eine Teilnahme an der Gemeinschaft zumindest in Teilen erreicht werden kann.

Ihre Ansprechpartnerin

Sabine Thies

pädagogische Leitung
sabine.thies@together-for-kids.de